Führung

„Mit dem Pestkarren durch die Stadt Landsberg“

Mussten Sie sich schon einmal zwischen Pest und Cholera entscheiden? Hoffentlich nicht! Seuchen waren in früheren Zeiten so verheerend, dass sie ihre Spuren sogar in unserer Sprache hinterlassen haben.

Die Stadtführung „Mit dem Pestkarren durch die Stadt“ erzählt über die Seuchen, die Landsberg heimgesucht haben, insbesondere über die Pest. Wie versuchte man sich vor Ansteckung zu schützen? Wie wurden Pestkranke behandelt? Wo liegen Pestfriedhof und Pestkrankenhaus? Wann trat die Pest zum letzten Mal in Landsberg auf?

Genauer betrachtet werden auch der Beruf des Baders, die hygienischen Verhältnisse im Mittelalter, der lange Weg zur Kanalisation sowie die stinkenden Gewerbe (z.B. die Gerber). Außerdem führt die „Baderin“ zahlreiche Heilkräuter vor, die bei Pestepidemien verwendet wurden.

Zwei Stadtführerinnen des Landsberger Gästeführer Vereins, gekleidet in historischen Kostümen, und allerhand andere Gestalten aus mittelalterlichen Zeiten, ziehen mit dem Pestkarren entlang der früheren Sozialeinrichtungen der Stadt. Im Pestkarren verbergen sich einige Überraschungen, die die Gäste im Laufe der Tour kennen lernen werden. Eine Pestknechte-Stärkung wird für die notwendigen Abwehrkräfte sorgen.

Die Führung dauert ca. 1,5 Stunden und kostet 10 Euro pro Person, incl. Speis’ und Trank.

Individuelle Termine und Preise für Gruppen sind möglich. Die Führung ist - in abgewandelter Form - auch für Kinder geeignet, insbesondere für Schulklassen. Sie ist eine gute Ergänzung zum Lernstoff über den Dreißigjährigen Krieg.

 



 

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